Diese 7 Dinge lernte ich nach 10 SEO-Audits

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Juhu! Letzte Woche auditierte ich die zehnte Webseite auf deren SEO-Standart.

Es begeistert mich, mein Wissen zu teilen und gleichzeitig Unternehmen und Themengebiete kennenzulernen.

Ebenfalls lernte ich viel zur Zusammenarbeit mit externer Kundschaft. Und das teile ich heute mit euch. Hier kommen meine top 7 Lektionen für bessere SEO-Audits:

  1. Zugriff zu Google Analytics und Google Search Console
  2. Folien vor der Besprechung senden
  3. Streikt die Videotelefonie? Handynummer der Kundschaft abspeichern
  4. Budgetgerechte SEO-Programme empfehlen
  5. Einfache Sprache wählen: Anglizismen und Fachwörter reduzieren
  6. SEO-Kenntnis des Auftraggebenden kennen
  7. Zugriff zum CMS erhalten

1. Zugriff zu Google Analytics und Google Search Console verlangen

Bei meinen ersten Audits hatte ich keinen Zugriff zu Google Analytics und zur Google Search Console des Auftraggebenden. Ich stellte schnell fest: Ohne die Daten der beiden Programme kann ich kein gutes Audit durchführen. Es fühlte sich an wie tauchen ohne Taucherbrille. Ich sehe zwar was, aber es ist nicht glasklar. Insbesondere die Content-Analyse ist ohne Kennzahlen wie Verweildauer, Absprungrate und Konversion bedingt aussagekräftig.

Ich erarbeitete deshalb zusammen mit einer Rechtsberaterin eine Geheimhaltungsvereinbarung, welche ich vorab unterschreibe.

2. Folien vor der Besprechung senden

Ich tue dem Auftraggebenden einen Gefallen, wenn ich die Präsentationsfolien vor dem Termin sende. Somit hat er/sie Zeit die Folien durchzulesen und Fragen zu notieren und kann von der Beratung besser profitieren.

3. Streikt die Videotelefonie? Handynummer der Kundschaft abspeichern

Nach anderthalb Jahren Pandemie sollten wir geübt sein mit Videotelefonie. Doch letzthin streikte mein Internet. Ich war dankbar, dass ich die Handynummer der Kundin abgespeichert hatte und sie anrufen konnte. Dank Tipp Nummer 2 hatte sie die Präsentation lokal bei sich und wir konnten gleich los legen.

4. Budgetgerechte SEO-Programme empfehlen

Mein Motto ist «Hilfe zur Selbsthilfe». Deshalb empfehle ich während der Beratung diverse Programme, die dem Auftraggebenden SEO erleichtern. Diese Programme sind leider manchmal richtig teuer (Hallo Ahrefs 👋🏻). Es ist hilfreich, wenn ich vorab das SEO-Budget des Auftraggebenden kenne, um ihn optimal zu beraten. Denn es gibt auch einige Gratisprogramme. Es muss nicht immer der Ferrari Ahrefs sein. Velleicht reicht die Gratisversion des MOZ Keyword Link Explorers aus.

5. Einfache Sprache wählen: Anglizismen und Abkürzungen reduzieren

Hier kann ich mich echt noch verbessern. Alle SEO-Programme, die ich nutze sind auf Englisch. Die SEO-Newsletter, welche ich lese, sind auf Englisch. Die letzten drei Jahre bei Ofri arbeitete ich auf Englisch. Oft rutscht mir ein englischer Begriff über die Lippen, obwohl es ein passende Übersetzung gäbe. So ist zum Beispiel die Bounce-Rate zu Deutsch ganz einfach Absprungrate. Oder der/die Userin einfach der/die Nutzerin.

Das gleiche gilt für den Abkürzungen. Ich versuche Suchergebnisseite anstatt SERP zu sagen und die CTR ist die Klickrate.

6. SEO-Kenntnis des Auftraggebenden kennen

Auftraggebende, die mich kontaktieren, sind sich der Wichtigkeit von SEO bewusst. Doch die Kenntnisse variieren natürlicherweise. Wenn ich den Kenntnisstand des Auftraggebenden kenne, kann ich die Präsentation besser auf die Bedürfnisse des Auftraggebenden anpassen.

Ich frage das einfach ganz direkt vorab ab.

Das tue ich auch, wenn ich Kurzreferate halte. Wie beispielsweise im April bei Lean in Zürich (die Folien von der Präsentation gibt’s im Blogpost: Introduction to SEO: sharing my .pptx slide deck. )

Dies geht Hand in Hand mit Tipp Nummer 5. Ist der Auftraggebende schon sehr mit SEO vertraut, verträgt es auch den einen oder anderen Fachbegriff.

7. Zugriff zum CMS erhalten

Ich bin versiert mit WordPress, Magnolia und Drupal. Jedoch gibt es noch viele CMS, mit denen ich noch nie arbeitete. Wenn ich Zugriff auf das CMS des Auftraggebenden erhalte, kann ich ihm/ihr einfacher erklären wo er/sie dann genau die Meta Description anpassen soll oder den Alt-Text pflegen soll.

Ich logge mich nur ein, wenn ich vor die Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieb.

Das ist es! Das war jetzt eine Menge Ehrlichkeit. Ich freue mich auf die weitere Reise mit euch, liebe Auftraggebende.

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